GGL-Studie enthüllt Marktanteile: Lizenzierte Anbieter dominieren mit 77 Prozent

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder hat eine Untersuchung veröffentlicht die zeigt wie sich der deutsche Online-Glücksspielmarkt im Jahr 2024 zusammensetzt und dabei machen regulierte Anbieter 77,03 Prozent des gesamten Umsatzes aus während der illegale Sektor bei 22,97 Prozent liegt und einen Wert von rund 547 Millionen Euro erreicht.
Die Erhebung stützt sich auf eine Befragung von 2.000 Nutzern die das Blockchain Research Lab durchgeführt hat und sie unterstreicht eine klare Konzentration auf legale Plattformen obwohl zahlreiche unzulässige Angebote weiterhin existieren.
Hintergründe zur Datenerhebung und Methodik
Experten des Blockchain Research Lab haben die Daten im Auftrag der Behörde gesammelt wobei die Teilnehmer zu ihrem Nutzungsverhalten bei Casino-Produkten und weiteren Glücksspielformen befragt wurden und die Ergebnisse liefern eine fundierte Basis für die Bewertung der Marktentwicklung. Die Studie konzentriert sich auf Ausgaben im Online-Bereich und sie zeigt dass der Großteil der Spieler legale Kanäle bevorzugt was auf die Wirksamkeit der seit 2021 geltenden Regulierung hindeutet.
Beobachter betonen dass die Erhebung repräsentativ angelegt war und sie ermöglicht Vergleiche mit früheren Perioden während die Behörde die Zahlen nutzt um künftige Maßnahmen vorzubereiten.
Details zu den Marktanteilen und dem illegalen Segment
Lizenzierte Betreiber erzielten demnach 77,03 Prozent des Online-Glücksspielaufkommens was bedeutet dass illegale Angebote auf 22,97 Prozent kommen und damit etwa 547 Millionen Euro umsetzen. Die Verteilung verdeutlicht dass viele Nutzer trotz verfügbarer Alternativen bei lizenzierten Seiten bleiben und die Studie hebt hervor dass die Konzentration auf regulierte Operatoren trotz der Präsenz unzulässiger Seiten anhält.
Die Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2024 und sie dienen als Grundlage für die bevorstehende Überprüfung des Glücksspielstaatsvertrags von 2021 die bis Ende 2026 abgeschlossen sein soll.
Vorbereitungen auf die Vertragsprüfung 2026
Die Veröffentlichung erfolgt zu einem Zeitpunkt an dem sich die Länder auf die umfassende Evaluation des Interstate Gambling Treaty vorbereiten und Behördenvertreter nutzen die Ergebnisse um Schwachstellen im System zu identifizieren. Im Mai 2026 stehen erste Abstimmungen an die den Rahmen für mögliche Anpassungen schaffen sollen während die aktuellen Daten zeigen dass der legale Markt bereits einen stabilen Anteil hält.
Die Studie positioniert sich daher als wichtiger Baustein für diese Review und sie liefert konkrete Anhaltspunkte dafür wie sich der illegale Bereich entwickelt hat.

Reaktionen und Einordnung durch Experten
Vertreter der GGL haben die Studie als Bestätigung für die bisherige Regulierungsstrategie dargestellt und sie verweisen darauf dass die Mehrheit der Ausgaben über lizenzierte Wege läuft. Forscher des Blockchain Research Lab ergänzen dass die Befragung klare Präferenzen der Nutzer aufzeigt und sie betonen die Notwendigkeit weiterer Kontrollen gegen illegale Anbieter.
Die Ergebnisse werden in Fachkreisen diskutiert und sie geben Anlass zu Überlegungen wie der Markt bis zur Vertragsprüfung weiterentwickelt werden kann während die Behörde die vollständige Studie als Grundlage für künftige Entscheidungen nutzt.
Ausblick auf zukünftige Entwicklungen
Die Daten aus 2024 bilden den Ausgangspunkt für weitere Analysen die bis 2026 fortgesetzt werden sollen und sie helfen dabei Trends im Nutzerverhalten zu erkennen. Beobachter erwarten dass die Erkenntnisse in die Bewertung des Staatsvertrags einfließen und sie ermöglichen es gezielte Maßnahmen gegen den illegalen Markt zu ergreifen.
Die GGL plant zusätzliche Erhebungen um den Fortschritt zu messen während die aktuelle Studie bereits zeigt dass der legale Sektor dominiert.
Conclusion
Die Veröffentlichung der GGL-Studie liefert eine klare Momentaufnahme des deutschen Online-Glücksspielmarkts im Jahr 2024 und sie unterstreicht die Bedeutung der Regulierung für die kommende Überprüfung des Glücksspielstaatsvertrags bis Ende 2026. Die Zahlen zu den Marktanteilen dienen als Referenz für Behörden und Forscher die den Sektor weiter analysieren werden.